vielsehen

12.04.2010: Endspurt

13. April 2010 | 17:42 Uhr

Auf zur letzten Etappe! Auf nach Sihanoukville, wo wir die letzten Tage unserer Weltreise lediglich mit langen Tagen am Strand und Tauchen verbringen wollen.

Dafür mussten wir heute zuerst mit dem Bus von Siem Reap nach Phnom Penh. Fünfeinhalb ermüdende Stunden warteten auf uns, doch mittlerweile waren wir dies ja gewöhnt. Leider machte der Bus unterwegs nicht in dem Örtchen halt, wo die Einheimischen frittierte Taranteln verkaufen. Nicht, dass ich die Spinnen unbedingt hätte probieren wollen, aber ein hübsches Foto hätte ich schon gerne gemacht.

Für den zweiten Teil der heutigen Reise von Phnom Penh nach Sihanoukville gönnten wir uns dann einen eigenen Wagen mit Fahrer. So sparten wir zwar nicht gerade Geld, dafür aber einiges an Zeit. Zudem war die Rückbank um einiges komfortabler als die engen Bussitze. Neben uns und unseren Rucksäcken reisten auch einige Pakete im Auto mit, da der Fahrer sich parallel gleich als privater Postbote nützlich machte.

Am frühen Abend erreichten wir dann endlich Sihanoukville (oder Kompong Som, wie es früher hieß), den einzigen wirklichen Badeort in Kambodscha. Umrandet von sechs Stränden ist der Ort dementsprechend nicht nur bei den Touristen, sondern auch bei den Einheimischen sehr beliebt, um einige entspannte Tage am Strand zu verbringen. Da außerdem noch Khmer Neujahr vor der Tür steht, machten wir uns bereits auf einiges an Trouble gefasst. Doch unser Hotel, laut TripAdvisor das Zweitbeliebteste der Stadt, strahlte viel Ruhe und Gemütlichkeit aus und gefiel uns auf Anhieb.

Nachdem wir unser riesiges Dreibettzimmer bezogen hatten, erkundeten wir noch schnell vor dem Abendessen die nähere Umgebung. Der lediglich 20 Meter entfernte Strand war, wie erwartet, nicht so schön. Sand und Meer machten zwar einen schönen Eindruck, jedoch lag viel Müll herum und die Restaurants und Bars drängten sich dicht an dicht entlang des schmalen Strandes. Aber wir wollten ohnehin an den Sokha Beach, den schönsten Strand des Ortes, gleich um die Ecke. Nach der Strandbesichtigung statteten wir noch den beiden größten Tauchzentren des Ortes einen Besuch ab und informierten uns über die angebotenen Touren.

Danach war unser Erkundungsdrang nach der langen Fahrt auch erst einmal gestillt und wir gingen direkt in unser Hotelrestaurant. Wir ließen uns das Essen schmecken, genossen die lauschige Atmosphäre und zogen uns am Ende mit einer Flasche Wein auf unser Zimmer zurück.

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