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18.04.2010: Wieder Unterwasser

21. April 2010 | 05:45 Uhr

Das Wetter war heute dann wirklich wieder besser und wir hatten einen angenehmen Sonne-Wolken-Mix. Dieses Mal waren wir lediglich drei Taucher, so dass wir das Boot nahezu ganz für uns alleine hatten. Aufgrund des stärkeren Wellengangs und ungünstigen Strömungen steuerten wir wieder die gleichen Tauchplätze wie vor drei Tagen an. Da es uns beim ersten Mal schon so gut gefallen hatte, störte uns dies natürlich nicht im Geringsten. Beim ersten Tauchgang stießen wir gleich zu Beginn auf einen großen Schwarm Barrakudas, aber hauptsächlich bestaunten wir wieder das Makroleben unter Wasser. Ich frage mich angesichts der unglaublich faszinierenden Lebewesen ernsthaft, warum einige Taucher nicht viel dafür übrig haben und immer nur die großen Fische sehen wollen. Ganz am Ende des Tauchgangs hatten wir dann endlich Glück und sahen unser erstes Seepferdchen! Beim auftauchen schaffte unser Boot es dann beinahe, uns über den Haufen zu fahren.

Im Anschluss an die Mittagspause, die wir zum Teil auf dem Sonnendeck verbrachten, folgte Tauchgang zwei. Erneut sahen wir viele unterschiedliche Spezies von Nacktschnecken und tropischen Fischen und ich schwamm mit den Fledermausfischen um die Wette…natürlich waren sie immer schneller. Wir genossen ausgiebig unsere vorerst letzten Tauchminuten in tropischen Gewässern, bevor wir dann demnächst mit den kalten Seen in Deutschland Vorlieb nehmen müssen. Als wir aus dem Wasser kamen, sagte uns der Skipper, dass wir noch das Boot vom Eco Dive Tauchcenter abschleppen müssen, da diese mit Maschinenproblemen ganz in der Nähe hilflos auf dem Wasser trieben. Puh, da hatten wir uns also in der Tat für das richtige Tauchcenter, die Scuba Nation, entschieden.

Die Rückfahrt verbrachten wir dann komplett auf dem Sonnendeck, wo wir ein letztes Mal Sonne und Meer in Kambodscha genossen.

Unseren letzten Abend in Sihanoukville ließen wir beim BBQ direkt am Strand ausklingen. Da die Neujahrs-Feiertage vorbei und somit auch die Kambodschaner wieder zu Hause sind, konnten wir das Abendessen mit Meeresrauschen auch in Ruhe genießen. Zurück im Hotel saßen wir noch kurz an der Bar, wo ich drei der wahrscheinlich weltweit stärksten Long Island Iceteas trank, bevor wir dann die äußerst unschöne Aktivität Rucksäcke packen in Angriff nahmen.

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